Der Wald - eine ganz besondere Welt

Bergulme
Ulmus glabra

Ihr Verbreitungsgebiet läßt sich am Namen ablesen; es sind die Berge. Außerdem wird die Bergulme bei uns oft in Parks gepflanzt.

Der mächtige Baum wird bis zu 30 Meter, manchmal sogar 40 Meter hoch. Er hat eine dichte, weit herunterreichende Krone. Etwa ab der Mitte ist er beastet; er hat eine dicke, grobe Borke mit tiefen Längs- und kurzen Querrissen.

Ab der zweiten Aprilhälfte beginnt die Bergulme, sich zu belauben. Die Blätter sollte man sich genauer ansehen; sie sind rund bis elliptisch, am Rand doppelt gesägt und sehr unsymmetrisch. Das heißt, daß die beiden Blatthälften ungleich und schief wachsen.

Die Oberseite der Blätter erinnert an Sandpapier. Die Unterseite ist das genaue Gegenteil: flaumweich.

Die Bergulme blüht oft schon im März vor dem Laubaustrieb. Die Blütenstände bestehen aus kleinen Büscheln mit zwittrigen Blüten, die vom Wind bestäubt werden. Die Früchte haben sich bereits Ende Mai oder Anfang Juni voll entwickelt. Es sind Nüsse, die mit einem breiten, häutigen Saum umgeben sind. Dadurch sehen sie ein bißchen wie fliegende Untertassen aus. So weit hergeholt ist der Vergleich auch gar nicht, dem dieser Rand dient als Flugorgan. So werden die Samen durch den Wind weit verbreitet. Sie keimen oft noch im selben Sommer. Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Bergulme

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