Der Wald - eine ganz besondere Welt

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - WeißdornDa ist was
im Busch

Ein Strauch, ein Busch - wo ist da eigentlich der Unterschied? Und wie steht es zwischen Baum und Strauch? Manche Bäume wachsen doch auch buschig? Die Antwort auf die erste Frage ist sehr einfach: Zwischen Busch und Strauch gibt es keinen Unterschied. Beides ist das Gleiche.

Aber wo liegt die Grenze zu den Bäumen? Nun, beides sind Holzgewächse. Und beide unterscheiden sich eigentlich nur durch ihre botanische Architektur. Ein Baum ist - um es schlicht zu sagen - ein senkrechter Pfahl, aus dem nach allen Seiten Äste herauswachsen. Er hat, wie man so sagt, eine senkrechte "Hauptachse".

Bei den Sträuchern ist es anders. Zwar haben viele auch eine "Hauptachse", aber die ist unbedeutend und verkümmert. Sie treiben gleich dicht am Boden Schößlinge nach allen Seiten, die  Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Schwarzer Holunder"Seitenachsen". Dadurch entsteht der buschartige Charakter. Es gibt Bäume (allerdings nur einige Laubbäume), die man zu solchem Wuchs erziehen kann, indem man ihnen die Hauptachse kappt - notfalls immer wieder. Dann wachsen sie ebenfalls buschartig nach allen Seiten, was sie beispielsweise für Hecken sehr geeignet macht. Die Hainbuche ist ein gutes Beispiel dafür.

Umgekehrt gibt es freilich auch Sträucher, die ziemlich steil in die Höhe wachsen und fast baumartigen Charakter annehmen.

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