In
unseren Wäldern gibt es sechs verschiedene Steinpilzarten. Die häufigsten
und bekanntesten sind der Fichten-, der Kiefern- und der Sommersteinpilz.
Alle drei sehen einander sehr ähnlich. Sie werden bis zu 20 Zentimeter hoch und 25 Zentimeter breit. Da sie an verschiedene Baumarten gebunden sind, leben sie auch an verschiedenen Standorten.
Die dicken Stiele verändern sich mit dem Alter des Pilzes. Am Anfang sind sie knollenförmig, später eher keulenförmig und blaßbraun. In der oberen Hälfte tragen sie eine deutliche Netzzeichnung. Auf dem Stiel sitzt ein mächtiger Hut mit derber brauner Haut. Die Röhren sind am Anfang fast weiß. Dann wechselt die Farbe ins Grüngelbe und schließlich ins Olivgrüne. Das Fleisch ist fest und weiß, beim ausgewachsenen Pilz etwas schwammig.
Grundsätzlich sind alle Steinpilze Delikatessen. Die drei genannten Arten unter scheiden sich allenfalls in der Hutfarbe. Beim Fichtensteinpilz ist die Huthaut hell- bis dunkelbraun und glatt. Der Hut des Kiefernsteinpilzes ist rotbraun und trägt kleine Narben. Der Sommersteinpilz, der meist in Laubwäldern bei Buchen und Eichen wächst hat einen hellbraunen Hut.