Der Wald - eine ganz besondere Welt

Waldgeißblatt
Lonicera periclymenum

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - WaldgeißblattErste Bedingung für das Wachsen und Blühen des Waldgeißblattes ist Licht - viel Licht. Ist das vorhanden und auch ein passender Baumstamm (um den es sich herumwindet), dann blüht diese Liane außerordentlich schön.

In der Dämmerung locken die rötlich überlaufenen Blüten mit ihrem intensiven Duft Nachtschmetterlinge an. Die kommen mit ihrem Saugrüssel an den tief in den Blütenröhren versteckten Nektar.

Der Blütensaum ist beim Waldgeißblatt in Ober- und Unterlippe aufgeteilt. Dazwischen ragen fünf auseinandergespreizte Staubblätter und ein Griffel heraus. Die roten Beeren, zu einem Knäuel  Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Waldgeißblattzusammengefaßt, sind giftig. An den Blättern, die kurzgestielt und elliptisch sind, läßt sich der Unterschied zum Wohlriechenden Geißblatt erkennen: Beim Waldgeißblatt stehen sie einander gegenüber.

Das Wohlriechende Geißblatt - manche nennen es „Jelängerjelieber" - ist eine kultivierte Gartenpflanze, die manchmal verwildert und dann auch im Wald angetroffen werden kann. Bei ihm sind die obersten Blätter so miteinander verbunden, daß man den Eindruck hat, der Blütenstand würde direkt aus dem Blatt herauswachsen.

© PhiloPhax Internet-Agentur Holzgerlingen & Lauftext
Weitere Publikationen: Reise RatSchwarzwald.net - Neckarkiesel
Der deutsche WaldNaturmedizinNaturkosmetik